Prager Brücken, oder nicht nur die Karlsbrücke

Wenn man Prag und die Brücken sagt, stellt sich vielleicht jeder die berühmteste davon vor – die Karlsbrücke. Auf dem Gebiet der Hauptstadt finden Sie jedoch eine ganze Reihe der anderen Brücken, die einzigartig in Bezug auf Geschichte, Kultur oder Technik sind. Einige hat schon lange die Zeit weggetragen. Erinnern Sie sich die interessantesten und inspirieren Sie sich zu einem schönen Spaziergang während des Aufenthalts in Prag.

Zum Beispiel bei den Streifzügen auf der Karlsbrücke soll begreifen, dass an ihrer Stelle in den Jahren 1172 bis 1342 die Judithbrücke (als sie beim Hochwasser zerstört wurde). Die Überreste der ältesten Prager Brücke können Sie sich zum Beispiel im Gebäude des Ordens der Kreuzherren mit dem roten Stern auf dem Kreuzherrenplatz ansehen.

 

Brückenketten und Hülsen

Die Vergangenheit sind auch zwei Kettenbrücken, die nach der Beendigung der Karlsbrücke gebaut wurden. Zwischen den Jahren 1841 und 1898 hat die Nationalstraße mit Újezd die Brücke des Kaisers Franz I. verbunden. Ihr Nachfolger wurde die Brücke der Legionen mit zwei Türmen auf beiden Enden, darin der Straßenzoll erhoben wurde. Die Brücke des Kaisers Josef I. hat von dem Jahr 1868 bis zu 1946 gedient, als es mit der Šverma-Brücke ersetzt wurde, die heute Štefánik-Brücke heißt. Am linken Ufer fährt man davon in den Letná-Tunnel fährt.

Am südlichsten in Prag befindet sich die Brücke der Friedensfahrt in Zbraslav, am nördlichsten gibt es drei Brücken zur Kaiserlichen Insel, dank denen man von Stromovka in den zoologischen Park kommt. Mitten in der Stadt, unweit des Hotels Rott, überwinden unseren längsten Fluss die Palacký-, Jirásek-, Mánes- und Čech-Brücke, die zwischen den Jahren 1878 und 1931 gebaut wurden.

Moderne Moldauer Brücken (Barrandov-, Hlávka-Brücke und die Brücke der Barrikadenkämpfer) sind absolut wesentlich für den Prager Autoverkehr. Eine ähnliche Bedeutung hat die Nuselský-Brücke über das gleichnamige Tal, in deren Hülse dazu die Züge der U-Bahn der Linie C fahren. Es lohnt sich auch die Strecke B in den Abschnitten Hůrka – Lužiny und Rajská zahrada (Paradiesgarten) – Černý Most (Schwarze Brücke) zu absolvieren, die in den geschlossenen Brücken geführt werden.

 

Auf der Prager Brücke

Selten wer begreift, dass in Prag die Brücken auch über den Fluss Berounka führen. Am eigenartigsten davon, und zwar dank des Verdienstes der Aussichtstürme, ist die Lahovice-Brücke. Mit der Länge von 217 Meter wird aber in Prag für einen Prügelknaben gehalten, die längste Straßenbrücke ist die Libeň-Brücke (früher auch „Stalingrader Brücke“ genannt) mit 780 Metern. Absolute Rekordhalter soll man jedoch zwischen den Eisenbahnbrücken suchen: das berühmte Negrelli-Viadukt erreicht die ehrwürdigen 1 110 Meter, die Braník-Brücke (im Volksmund auch „Die Brücke der Intelligenz“) erreicht um 200 Meter weniger.

Was die Brücken außerhalb des Flusses betrifft, soll man auch im Rahmen der Unterkunft in Prag die Pulverbrücke besuchen, ehemalige Überbrückung des Hirschgrabens bei der Prager Brücke. Und auch die Brücke der Seilbahn auf Petřín, die Sie gerade im Wagen der Seilbahn am meisten genießen, der auf den Abhängen von Petřín fährt.

Die neueste Prager Brücke ist die Trója-Brücke, die im Jahr 2014 geöffnet wurde und die zugleich mit der größten Spanne des Hauptfeldes prahlt (196 Meter). Es ist nur die Frage der Zeit, wie lange ihr dieses Primariat bleibt, denn es ist im Plan eine ganze Reihe der weiteren Brücken. Wenn wir jedoch den Bau der Brücken wie Zlíchov – Dvorce, des Stegs zur Kaiserlichen Wiese und zu Štvanice, der Výtoň- oder Suchdol-Brücke erwarten, das ist auch die Musik der Zukunft. Auf den Spaziergang auf diesen Brücken müssen wir noch warten.